Berlin

Zeitzeugen

Sprung in die Freiheit

Werner Eckert beobachtete den Mauerbau am 13. August 1961 vom Westteil Berlins aus. An der Bernauer Straße sah er, wie mehrere Ost-Berliner versuchten, durch einen Sprung aus dem Fenster in den Westen zu gelangen.

Hilferufe

Die 18-jährige Roswitha Klekottka-Last kam im August 1962 an jenem Abschnitt der Berliner Mauer vorbei, wo Peter Fechter versucht hatte, den Todestreifen zu überwinden. Klekottka-Last erzählt von den Hilferufen des jungen Mannes und wie sie kurz darauf im Radio vom tödlichen Fluchtversuch hörte.

"Zu schön, um wahr zu sein"

Der ehemalige DDR-Bürger Wilfried Seiring verfolgte als Leitender Oberschulrat in der Senatsverwaltung für Schulwesen, Jugend und Sport aufmerksam die Aufbruchstimmung im SED-Staat. Als am Abend des 9. November 1989 sein Freund telefonisch vom Mauerfall berichtete, konnte Seiring es gar nicht fassen.

Mit der Waffe auf der Flucht

Der Volkspolizist Gerd Sommerlatte war seit 25. August 1961 zum Grenzdienst am Brandenburger Tor eingeteilt. Als er hörte, dass seine Kameraden bei Fluchtversuchen auch von der Schusswaffe Gebrauch machten und auch er dazu verpflichtet war, wagte er am 10. September 1961 den Sprung in die Freiheit und flüchtete in den Westen.

Unerwarteter Mauerbau

Ingrid Taegner lebte mit ihrer Familie in Ost-Berlin. Der Mauerbau kam für sie völlig unerwartet. Im Video erinnert sie sich an den 13. August 1961.

Aus tiefster Überzeugung

Klaus-Michael von Keussler studierte seit 1961 Rechtswissenschaften an der FU Berlin. Dort kam er in Kontakt mit der studentischen Fluchthelfergruppe um Wolfgang Fuchs. Von Keussler erklärt, warum er bis 1964 mehr als 60 DDR-Bürgern zur Flucht verhalf.

Mitten zwischen Panzern

Bernhard Mackowiak wurde 1951 in Berlin geboren und ist im Westteil der Stadt aufgewachsen. Mackowiak erklärt, warum sich die West-Berliner nach dem Besuch von US-Präsident John F. Kennedy sicherer fühlten und wie er noch ein Jahr zuvor die kriegsbedrohende Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie miterlebt hat.

Weltbewegend

Bernhard Mackowiak wurde 1951 in Berlin geboren und ist im Westteil der Stadt aufgewachsen. Mackowiak erzählt, wie US-Präsident John F. Kennedy auf ihn und die Berliner wirkte und er als Elfjähriger 1962 mit der Kuba-Krise konfrontiert wurde.

Schokolade vom Himmel

Von der Dankbarkeit der West-Berliner Kinder überwältigt, fasste US Air Force Pilot Gail Halvorsen 1948 einen Entschluss. Während seiner Luftbrücken-Lieferungen warf er Schokolade für die Kinder an kleinen Fallschirmen ab. Die Nachricht ging um die Welt und das Programm wurde ausgeweitet. Im Laufe der nächsten 14 Monate erreichten die West-Berliner 23 Tonnen Süßigkeiten.

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(S1, S2, S3, S5, S7, S9, S25, S26)
Bus: Unter den Linden/Friedrichstraße
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