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Tworzenie bloków

The Cold War

Studium polityki zagranicznej Stanów Zjednoczonych

Im Herbst 1947 veröffentlichte der renommierte Politikkommentator Walter Lippmann (1989-1974) das Buch „The Cold War“. Lippmanns Verwendung des Begriffs „Kalter Krieg“ markiert einen wichtigen Moment, mit dem die Popularisierung dieses Begriffs als Bezeichnung für den sich herausbildenden Konflikt zwischen der Sowjetunion und den USA begann.

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Die Entstehung des Begriffs "Kalter Krieg"

Walter Lippmann publizierte ab September 1947 eine Kolumnenserie mit dem Titel „Cold War“, die in verschiedenen US-Zeitungen gedruckt wurde. Seine Kolumne war ein großer Erfolg und wurde bereits im Herbst 1947 als Buch veröffentlicht. Darin beschrieb Lippmann den entstehenden politischen Konflikt zwischen der Sowjetunion und den USA und bezeichnete diesen als „Kalten Krieg“.

Doch Lippmann war nicht der erste, der diesen Begriff verwendete. Einige Monate zuvor hatte der Finanzmogul und Politikberater Bernard Baruch (1870-1965) in einer Rede den Antagonismus zwischen der Sowjetunion und den USA ebenfalls als „Kalten Krieg“ bezeichnet. Baruch war bekannt in seiner Funktion als US-Vertreter in der UN-Atomenergiekommission, wo er sich 1946 dafür einsetzte, die Nutzung von Atomenergie unter internationale Kontrolle zu stellen (siehe dazu auch unsere Station 7 zum Thema Rüstungsbegrenzung).

Vor Baruch hatte auch der britische Schriftsteller George Orwell (1903-1950) bereits 1945 in seinem Essay „Du und die Atombombe“ den Begriff benutzt. Darin beschrieb Orwell die Entstehung einer neuen Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg, in der sich zwei bis drei Supermächte ausgerüstet mit Atomwaffen in einem permanenten Zustand des „Kalten Krieges“ feindlich gegenüberstehen würden.

Der Begriff „Kalter Krieg“ wurde auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg verwendet, um das Wettrüsten der Großmächte zu beschreiben. Als feststehender historischer und politischer Begriff zur Bezeichnung des Systemkonfliktes zwischen der Sowjetunion und den USA setzte er sich aber erst mit Lippmanns Buch von 1947 durch. Danach übernahmen auch andere Experten und Medien diese Bezeichnung und selbst in der sozialistischen Presse wurde fortan der Begriff „Kalter Krieg“ verwendet.

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Zwei-Lager-Theorie

Auch in der Sowjetunion machte man sich 1947 Gedanken über die Entwicklung der internationalen Lage. Der sowjetische Politiker Andrei Alexandrowitsch Schdanow (1896-1948) stellte am 25. September 1947 auf der Gründungsversammlung der Kominform in einer Rede die „Zwei-Lager-Theorie“ vor, welche die ideologische Grundlage für die sowjetische Außenpolitik der kommenden Jahre lieferte.

„Die als Folge des Krieges eingetretenen grundlegenden Änderungen in der internationalen Lage […] haben das gesamte politische Weltbild verändert. Es entstand[en] […] zwei Hauptrichtungen in der internationalen Nachkriegspolitik […], die der Teilung der Weltarena wirkenden politischen Kräfte in zwei Hauptlager entsprechen: das imperialistische und antidemokratische Lager einerseits und das antiimperialistische und demokratische andererseits.“

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Andrei Alexandrowitsch Schdanow (1896-1948)

Schdanows Vortrag war eine Gegenrede zu der von US-Präsident Harry Truman am 12. März 1947 gehaltenen Rede vor dem US-Kongress, in der Truman die nach ihm benannte politische Doktrin vorstellte, wonach die USA erklärten, den „freien Völkern beizustehen, die sich der angestrebten Unterwerfung durch bewaffnete Minderheiten oder durch äußeren Druck widersetzen“. Ziel der Truman-Doktrin war es, die Expansion der Sowjetunion aufzuhalten, und Regierungen im Widerstand gegen den Kommunismus zu unterstützen.

Auch Schdanow proklamierte in seiner Rede eine Aufteilung der Welt in zwei Lager, einem imperialistischen und antidemokratischen Lager unter der Führung der USA sowie einem, antiimperialistischen und demokratischen Lager angeführt durch die Sowjetunion. Zudem warnte er vor der Bedrohung durch die USA, deren Ziel es sei, „Europa zu Knechten“. Daraus schlussfolgerte er:

„Deshalb müssen die kommunistischen Parteien sich an die Spitze des Widerstandes gegen die Pläne der imperialistischen Expansion und Aggression auf allen Gebieten stellen – auf staatlichem, wirtschaftlichem und ideologischem -, sie müssen sich zusammenschließen, ihre Anstrengungen auf der Grundlage einer allgemeinen antiimperialistischen und demokratischen Plattform vereinigen und alle demokratischen und patriotischen Kräfte des Volkes um sich sammeln.“

Schdanows „Zwei-Lager-Theorie“ hatte großen Einfluss auf die sowjetische Politik der folgenden Jahre und trug zur Blockbildung im internationalen System bei. Zusammen mit der Truman-Doktrin bildete die Rede einen wichtigen Ausgangspunkt und die ideologische Grundlage für die Entstehung des Kalten Krieges zwischen der USA und der Sowjetunion.

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Czy to już jutro. Ameryka pod rządami komunizmu

Stowarzyszenie Edukacyjne Gildii Katechetycznej

Ein Comic aus dem Jahr 1947 herausgegeben von der Catechetical Guild Educational Society. Es sollte den Amerikanern die Gefahren einer kommunistischen Machtübernahme in den USA verdeutlichen und war damit Teil der antikommunistischen Propaganda in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg ("Red Scare"), mit der das kommunistische Feindbild in den USA verstärkt wurde.

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Propagandaflugblatt der DDR aus den 1960er Jahren

Vorderseite

Beide Seiten, die DDR und die Bundesrepublik, setzten im Kalten Krieg Flugblätter ein, die mit Hilfe von Ballons über die innerdeutsche Grenze verbracht wurden und die Botschaften enthielten, die die Menschen auf der anderen Seite von den Unzulänglichkeiten ihres politischen Systems überzeugen sollten.

Dieses Exemplar stammt aus der DDR und wurde in den 1960er Jahren gegen die Bundesrepublik eingesetzt. Ironischer Weise kritisierte die DDR auf diesem Flugzettel den Einsatz von Flugblättern durch die Bundesrepublik.

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Propagandaflugblatt der DDR aus den 1960er Jahren

Rückseite

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Aluminiumpatrone befüllt mit Flugzetteln

Pożyczone przez dr Heinricha Peyersa

Diese Patrone aus der DDR war mit Flugzetteln befüllt, die über Westdeutschland abgeworfen und zur psychologischen Kriegsführung eingesetzt wurden.

"Einer wird gewinnen" war eine sehr populäre westdeutsche Quizsendung die von 1964-1969 Samstagsabends in der ARD ausgestrahlt wurde. Moderiert wurde sie von dem beliebten Schauspieler und Moderator Hans-Joachim Kulenkampff (Kuli). Der Titel der Sendung wurde mit EWG abgekürzt und war eine direkte Anspielung auf die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (ebenfalls mit EWG abgekürzt). Die Sendung sollte den europäischen Geist fördern, indem immer verschiedene Kandidaten aus unterschiedlichen westeuropäischen Ländern eingeladen wurden. Die DDR Propaganda nutzte diesen Bezug auf den hier ausgestellten Flugzetteln, um die Menschen in der Bundesrepublik aufzufordern, eine europäische Sicherheitskonferenz zu erzwingen.

Die sozialistischen Staaten forderten seit Mitte der 1950er Jahre eine europäische Sicherheitskonferenz, auf der die Auflösung der Militärbündnisse und ein Ausschluss der USA aus der europäischen Politik beschlossen werden sollte. In Folge der Entspannungspolitik willigten die westlichen Staaten Anfang der 1970er Jahre schließlich ein und ab 1971 tagte die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) im finnischen Helsinki.

1975 wurde die Schlussakte von Helsinki angenommen. Darin wurde zwar nicht die Auflösung der Militärbündnisse beschlossen, dafür einigte man sich aber darauf, die bestehenden Grenzen in Europa anzuerkennen und auf eine gewaltsame Veränderung dieser Grenzen zu verzichten. Zudem wurde allen Staaten das Recht eingeräumt selber frei zu entscheiden, welchem Bündnis sie angehören wollten. Darüber hinaus verständigte man sich darauf, den wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Ost und West in Europa zu vertiefen, sowie die Menschenrechte einzuhalten.

Die Schlussakte von Helsinki von 1975 war ein Meilenstein und Höhepunkt der Entspannungspolitik im Kalten Krieg. Zugleich hatte der damit eingeleitete KSZE-Prozess ungeahnte Folgen. Regelmäßig trafen sich fortan die Vertreter der europäischen Staaten zu Folgekonferenzen, auf denen unter anderem die Einhaltung der in der Schlussakte festgelegten Prinzipien besprochen wurde. Vor allem das Thema Menschenrechte wurde dabei zu einem Problem für dir sozialistischen Staaten.

Zum einen wurden sie ab 1975 regelmäßig öffentlich von den westlichen Staaten für die Nichteinhaltung der Menschenrechte kritisiert. Zum anderen nutzen Oppositionelle und Dissidenten in den sozialistischen Staaten den Bezug auf die Schlussakte von Helsinki fortan, um von ihren Regierungen die Einhaltung der Menschenrechte einzufordern. Der KSZE-Prozess förderte die Entstehung einer unabhängigen und kritischen Opposition in den sozialistischen Staaten und destabilisierte damit den Ostblock in den 1980er Jahren.

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