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Competizione pacifica

Torcia Olimpica

Giochi Olimpici del 1972 a Monaco

Dies ist eine der originalen Fackeln der olympischen Spiele in München 1972. Sie besteht aus Edelstahl und wurde von der westdeutschen Firma Georg Tyczka KG in Geretsried bei München hergestellt. Die Flamme wurde mittels einer Flüssiggaskartusche erzeugt, die von unten in die Fackel eingeführt wurde.

I Giochi di Monaco del 1972 dovevano essere una celebrazione della gioia, con la quale la Repubblica Federale Tedesca voleva mostrare al mondo di essere una nazione cosmopolita, amante della pace e progressista, che aveva superato il suo oscuro passato nazista. Tuttavia, i Giochi furono oscurati da un attacco di terroristi palestinesi alla squadra israeliana, in cui furono uccise 17 persone, tra cui cinque assassini.

© MUSEO DELLA GUERRA FREDDA

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Sezione trasversale di un brillamento del 1972

© MUSEO DELLA GUERRA FREDDA

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Aktion Flamme

Die Stasi in München 1972

Die DDR trat bei den olympischen Spielen in München 1972 erstmals unter der eigenen Staatsflagge und Hymne an.

Von 1956 bis 1964 traten die DDR und die BRD mit einer gesamtdeutsche Olympia-Mannschaft bei den olympischen Spielen an. 1968 entsendete die DDR eine eigene Mannschaft zu den Spielen in Mexico, diese trat aber unter der olympischen Fahne an. Erst zu den Spielen in München erhielt die DDR die volle Anerkennung durch das Internationale Olympische Komitee und durfte die eigene Flagge und Hymne verwenden.

Die DDR wollte sich und den Sozialismus mit ihrer Teilnahme 1972 im besten Licht präsentieren und der Welt zeigen, dass sich sowohl die Sportler als auch Zuschauer aus der DDR vorbildlich verhielten.

Unter dem Decknamen „Aktion Flamme“ wählte die Stasi deshalb 2.000 speziell geschulte Zuschauer aus, die nach München reisen und sich die Spiele anschauen durften. Teilnehmen durfte nur, wer mindestens 25 Jahre alt und verheiratet war. Ausgeschlossen wurde, wer Westverwandtschaft hatte, sich in einem laufenden Ermittlungsverfahren befand oder dem die Stasi einen „unmoralischen Lebenswandel“ sowie „politische Unzuverlässigkeit“ attestierte.

Die DDR Zuschauer durften keinen Kontakt zu Einheimischen aufnehmen und nur in speziell von der Stasi ausgesuchten Unterkünften übernachten. Zudem waren zahlreiche inoffizielle Mitarbeiter Teil der Touristendelegation, die die Besucher aus der DDR überwachten. Auch die Sportler aus der DDR standen unter ständiger Überwachung durch die Stasi.

© Bild: Bundesarchiv

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Das Attentat

Eine "Tragödie"

Die Stasi hatte keine Kenntnis von den Anschlagsplänen der Terrorgruppe „Schwarzer September“ und wurde ebenso überrascht, wie die westdeutschen Sicherheitsbehörden.

Das Attentat brachte die DDR Führung allerdings in eine missliche Lage. Sie konnte den Anschlag nicht einfach verurteilen, weil sie zur PLO enge politische Kontakte unterhielt. Seit dem Sechstagekrieg von 1967 verurteilte die DDR offiziell die Politik Israels und präsentierte sich als Verbündeter der Palästinenser im Kampf gegen den Zionismus. In Zeitungen und im Radio der DDR wurde deshalb nur von einer „Tragödie“ in München berichtet, von einem Anschlag war hingegen nicht die Rede. Stattdessen zeigte man sich weiterhin Solidarisch mit den Palästinensern und rechtfertigte ihren Widerstand gegen Israel.

© Bild: High Contrast

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