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Space Race

„Sputnik 1“

Satellit (Replik)

Sputnik 1 (russ. Begleiter, Trabant) war der erste sowjetische Satellit, der die Erdumlaufbahn erreichten. Er wurde am 4. Oktober 1957 gestartet und umkreiste 92 Tage den Planeten. Dabei sendete er ein Kurzwellensignal, das weltweit empfangen werden konnte. Die Sputnik-Mission markierte den Beginn der sowjetischen Raumfahrt und löste in der westlichen Welt den „Sputnikschock“ aus.

Mehr Informationen zum sowjetischen Raumfahrtprogramm finden sie in der Station Space Race Ost.

Herkunft: Sowjetunion
Gewicht: 83.6 kg
Durchmesser: 58 cm

© COLD WAR MUSEUM

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"Sputnikschock"

LIFE Magazin vom 21. Oktober 1957

Als "Sputnikschock" bezeichnete man damals die überraschte Reaktion des Westens auf den Start des ersten Erdsatteliten. Die Überraschung rührte zum einen daher, dass der Sputnik den Menschen im Westen verdeutlichte, dass die Sowjetunion im Bereich der Weltraumforschung überlegen war. Zum anderen belegte der Erdtrabant, dass die Sowjetunion über Interkontinentalraketen verfügte, mit denen sie nicht nur Satteliten in die äußere Erdumlaufbahn befördern, sondern potenziell auch Atomsprengköpfe transportieren und Weltweit einsetzen konnte. Die Bedrohung durch Atomwaffen weitete sich dadurch schlagartig aus und das Wettrüsten zwischen Ost und West nahm deutlich zu.

Mehr Informationen zum "Sputnikschock" und der Bedeutung von Interkontinentalraketen im Kalten Krieg finden Sie in der Timeline der Station Atomare Bedrohung.

© COLD WAR MUSEUM

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